Klamotten: Dreck, MHRDRCK!

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Ich grüße Euch,

ich melde mich zwischen der Arbeit mal kurz mit ein paar neuen Eindrücken und Ergebnissen zu meiner #RESISTOPIA Klamotte. Ich habe mich in erster Linie mit dem verdrecken beschäftigt. Die besten Ergebnisse habe ich tatsächlich noch immer mit lehmhaltiger Erde und Wasser erreicht, das Mischverhältnis habe ich immer mal wieder verändert, von extrem flüssig bis hin zu einer dicken Paste. Aufgetragen habe ich es mit der Hand oder mit einem Pinsel. Es hilft auch den Stoff aneinander zu reiben im Anschluss, damit sich der Schmutz ungleichmäßiger verteilt und verrieben. Danach alles fixiert mit Klarlack, dann wieder drüber mit Dreck und die Prozedur wiederholen. Als Basis habe ich mich jedoch einer anderen Methode bedient, #NuclearSnailStudios macht es vor: Mit schwarzen Holzlack in Verbindung mit Dreck lässt sich sehr gut arbeiten, um Stellen an der Kleidung dunkler erscheinen zu lassen. Einfach mit einem Handschuh auftragen und mit Dreck trocken reiben. Fertig. Dies als Grund zu nehmen erachte ich als sehr sinnvoll, um der Komposition mehr Tiefe zu verleihen. Darauf kann man dann mit helleren Bereichen aufbauen. An manchen Stellen habe ich als Abschluss, wenn alles getrocknet war, sogar eine Bürste angesetzt, um die Klamotte oder Ausrüstung wieder vom groben Dreck zu befreien. Klingt erstmal absurd, eindrecken und dann wieder sauber bürsten? Aber das Ergebnis gefiel mir besser, als eine dicke Kruste aus Sand und Erde. Ist auch für die Haptik schöner. Der Stoff verfärbt sich lediglich und sieht einfach dreckig aus. Und die Ergebnisse sehen wie ich finde wirklich sehr gut aus! Auch ohne Kamerafilter in ganz real. Ich will ehrlich sein, mich haben manche Fotos im Netz doch sehr eingeschüchtert. Aber nicht einschüchtern lassen, ausprobieren und lernen! Das ist auch eine wichtige Lektion gewesen, weswegen ich immer mit Kamera und Filter parallel gearbeitet habe um sehen zu können, wie sieht die Klamotte mit anderen Augen aus. Es ist ein Unterschied, wenn man sie nicht mit eigenen Augen sieht sondern durch eine Linse. Der Unterschied ist riesig! Eine Kamera kann Details verschlucken, Filter können sie wieder verstärken. Man muss die Gratwanderung schaffen, dass die Klamotte im real Zustand nicht zu dreckig aber eben auch nicht zu sauber wirkt. Es trifft nicht meinen Geschmack nach dem Motto „Viel hilft viel“ zu arbeiten, die Komposition muss schon irgendwie stimmig sein und ich bin mit meinen Ergebnissen doch recht zufrieden, aber seht selbst, hier eine Auswahl:

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