Kunst schafft sich selbst

Geneigter Leserin, geneigter Leser,

Erkenntnis: Kunst schafft sich stets selbst.

Ich habe mich kürzlich erst mit Plattenschultern beschäftigt für ein Charakterkonzept, welches in der Welt von Mythodea angesiedelt ist.

Hierfür habe ich mir im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, wie sie aussehen sollen. Dafür habe ich tatsächlich eine grobe Skizze gemacht, auch wenn ich eigentlich nicht zeichnen kann, aber es gab mir einen ersten Eindruck, wie es aussehen könnte.

Plattenschultern wurden gekauft. Symbole mussten als Schablone auTerra Plattenschultern 00sgeschnitten werden, Sprühlack aufgetragen, Symbole durch den Lack punziert werden. Fertig. Das waren dann schon ein paar Stunden an Arbeitszeit.

Optisch entsprachen sie dem, was ich erwartet hatte. Aber auch nur in etwa.

Dann der erste Feldversuch bei einer Rollenspiel-Veranstaltung.

Wieder daheim. Nachbessern: Beschädigte Stellen im Lack ausbessern, heißt wieder Schablone anlegen, Schichten an Farbe drüber legen, dann habe ich mit Schaumstoff gearbeitet um zu verhindern, dass durch die Reibung von Metall auf Metall die überlappenden Bereiche beschädigt werden. Danach wieder die Symbole punziert und alles mit Hochglanz Klarlack fixiert.

Das Ergebnis gefällt mir, mittlerweile, und muss jetzt noch im Felde bestehen…

Aber um ehrlich zu sein ist das Ergebnis nun anders als ich es mir vorgestellt hatte und das ist eben immer das Problem, wenn man mit einer zu genauen Vorstellung an ein Kunstwerk, im weitesten Sinne, heran geht. Das Ergebnis ist trotzdem schön! Aber eben anders. Die Farbe ist durch die vielen Lackschichten intensiver geworden, dafür heben sich die Symbole deutlicher ab, was gerade aus der Ferne eine großartige Wirkung hat, besonders, wenn die Sonne auf den matten Lack scheint und die glänzend silberne Spiegelfläche das Sonnenlicht reflektiert. Das dieser Effekt so gut gelingt, damit war nicht zu rechnen. Vor allem war er in dieser Form auch nicht angedacht. Die Kunst des Zufalls.

Aber auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen…

Wie sagt man so schön: Kunst schafft sich selbst. Und dem kann ich nur zustimmen.

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  1. Autodidaktisches Lernen am Werk ergibt immer die besten Erfahrungen 😉

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